Stummfilm, Eliteprobleme & Gif-Parade

Cyberfeminismus, Frauenquote für Aufsichtsräte ein Eliteproblem, Stummfilm „The Lone Star“, Gifparade und Modelanwerbung vor einer Klinik für Eßgestörte.

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Unterstützung braucht „The Lone Star“, ein Stummfilm über lesbische Liebe in den 1920ern:

The Lone Star ist ein Filmrprojekt junger Filmemacherinnen und Filmemacher aus Berlin, die einen Stummfilm in Schwarzweiß drehen möchten. Hauptverantwortlich ist im Moment die Schauspielerin und Produzentin Julia Stenke, die sehr an dieses Projekt glaubt und mit verschiedenen Quellen wg. der Finanzierung in Kontakt steht. Geplant sind die Dreharbeiten für November/Dezember 2013.

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Eine schwedische Modelagentur machte Anwerbungsversuche – vor einer Klinik für Eßstörungen:

Die MitarbeiterInnen der Agentur seien über die Abläufe in der Klinik gut informiert gewesen und hätten überhaupt keine Hemmungen gehabt, beklagte af Sandeberg. „Eine von denjenigen, die angesprochen wurden, saß im Rollstuhl, weil sie so abgemagert war“, fügte sie hinzu. Demnach fanden die Anwerbeaktionen vor einigen Monaten statt. Die Klinik habe als Gegenmaßnahme ihre Tagesabläufe verändert.

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Highlight! Gifparade zur Maischbergersendung über Sexismus bei der Mädchenmannschaft:
Illyria

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Interview über Cyberfeminismus mit Antje Schrupp:

in den vier jahren, seit ich das beobachte, sind feministische stimmen im netz deutlich hörbarer geworden und haben sich auch ausdifferenziert. war es anfangs noch so “oh, da ist noch eine feministin”, sind es inzwischen sehr viele, die auch untereinander nicht immer dieselbe meinung haben. was ich aber bereichernd finde. und es ist auch mehr als früher so, dass feministische debatten und aspekte in die ehedem doch arg männerdominierte “netzgemeinde” hinein ausstrahlen.

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Die Frauenquote in Aufsichtsräten ein Eliteproblem:

Und es soll auch Frauen geben, die arbeiten müssen, um für sich und ihre Familien das zum Überleben notwendige Geld zu verdienen. Für die Kinderbetreuungsplätze eine Notwendigkeit sind und nicht nur Teil eines feministischen Selbstverwirklichungsdiskurses. Und für die Frage, ob ein paar wenige, sehr privilegiert lebende Frauen es in den kommenden Jahren schaffen werden, in irgendeinen Top-Job vorzustoßen, sehr viel weniger Relevanz haben dürfte, als es die aufgeblasene politische Debatte darum vermuten lässt.


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